Alleine bleiben?
-von Maren Grote-
Es lässt sich einfach nicht ändern. manchmal müssen unserer Vierbeiner auch eine Zeit lang alleine zu hause bleiben.
Ob die Arbeit, Arzttermine, ein Einkauf ,oder einfach nur mal ein Kinobesuch.
neben unseren Hunden haben wir auch andere Verpflichtungen und Freuden.
Aber was, wenn unser Hund einfach nicht alleine bleiben will?
Als Erstes ist es wichtig ab zu wägen, ob der Hund dem Anspruch gerecht werden kann und muss.
Ein kleiner Welpe muss erst an das Alleinesein gewöhnt werden und kann nicht direkt einen ganzen Tag alleine bleiben.
Auch nach einem Umzug kann es sein, dass der erwachsene Hund wieder neu daran gewöhnt werden muss.
Über eine faire Zeitpanne muss man als Hundebesitzer ernsthaft nachdenken.
Hunde sind Anpassungskünstler und sollten mehrere Stunden am Tag in Ruhe schlafen können.
Deshalb ist es für sie auch völlig in Ordnung täglich für einige Zeit alleine zu sein.
Wenn sich dieses Zeit aber auf viele Stunden, oder sogar einen ganzen Arbeitstag dauerhaft und fünf Tage die Woche ausweitet, dann ist das für ein soziales Lebewesen wie den Hund eine unfaire Aufgabe. Selbst wenn er sich wenig beklagt, so ist eine soziale Vereinsamung für ein Rudeltier eine nicht artgerechte Lebensweise und zu vermeiden.
Vielleicht kann man dann stattdessen eine Tagesbetreuung, oder einen Gassiservice finden, der sich dem Hund annimmt.
Mit einer Privatperson, die auch einen Hund hat abwechselnd die Hunde betreuen, oder zu zweit „alleine“ lassen kann auch über den ein oder anderen Wochentag hinweg helfen, an dem man viel außer Haus zu tun hat.
Vielleicht darf der Hund auch mit an den Arbeitsplatz und dort unter dem Schreibtisch schlafen. Selbst wenn er dort nur herumliegt, so ist es doch ein Herumliegen mit Freunden und nicht die komplette Isolation.
Ein gutes Mittelmaß sollte der Ausgangspunkt sein und sachlich bedacht werden.
Ein langer Tag in der Woche ist sicher kein Weltuntergang und auch die persönliche Aufgabe seinen Hund niemals alleine zu lassen ist nicht notwendig. Isolation und völlige Vereinsamung, nur um Abends jemanden in der Wohnung zu haben, der sich über den Menschen freut und höchsten am Wochenende ausgiebige Spaziergänge und Kontakt bekommt ist aber ebenfalls unfair und stellt das Bedürfnis des Menschen nach Kontakt in seiner knapp bemessenen Freizeit zu sehr in den Vordergrund.
Dabei zu sein und Kontakt zu haben ist für Hunde viel wichtiger, als ständig bespaßt und beachtet zu werden, oder mit einem gewaltigen Beschäftigungsprogramm versorgt zu werden.
Dabei sein ist alles!
Muss der Hund das Alleine sein erlernen, dann macht es Sinn, langsam die Zeitintervall zu steigern.
In der Wohnung die Türen hinter sich zu schließen, alleine ins Badezimmer zu gehen, oder den Hund auf seinem Schlafplatz anzubinden, damit er einem nicht ständig folgen kann, können erste Schritte sein.
Auch die Gewöhnung an eine Schlafbox kann einem Hund das Gefühl einer sicheren Kuschelhöhle geben, in der man beruhigt schlafen kann.
Dabei sollte ich als Besitzer versuchen wirklich das rüber zu bringen, was ich vom Hund erwarte.
Gelassenheit und Normalität.
Ein aufwendiges Ritual um zu gehen, oder Freudentaumel und laute Begrüßungszenarien vermitteln dem Hund, dass es sich beim Alleinebleiben um etwas Schlimmes und Unnormales handelt.
Der Besitzer macht so viel Aufhebens darum, dass es den Hund eventuell unnötig skeptisch macht.
Ist man erst einmal aus der Wohnung gegangen, dann sollte man nach Möglichkeit erst dann wieder eintreten, wenn der Hund über einen längeren Zeitraum ruhig ist. Weiß man, dass sein Hund sich über eine halbe Stunde verlieren wird, dann geht man am besten zurück, noch bevor er anfängt zu bellen und zu jaulen.
Hat der Hund bereits angefangen, dann sollte man noch einmal einkaufen gehen oder einen Kaffee im Restaurant nebenan trinken.
Tritt man zurück in die Wohnung und der Hund ist mitten im Rausch des Bellens und Jaulens, dann merkt er sich nur, dass es eine furchtbare Zeit war und will das in Zukunft lieber vermeiden.
Kommt der Hund dagegen irgendwann doch zum Schlafen und dann kommt der Besitzer nach Hause, dann kann sich der Hund merken, dass es gar nicht so schlimm war.
Auch dafür bietet sich anfangs eine Kamera an, um zu überprüfen, wann der Hund ruhig schläft. Wenn es irgendwie möglich ist sollte man immer auf diesen Moment warten, bevor man wieder in die Wohnung zurück geht.
Allgemein im Haus Ruhe zu vermitteln und keine Erwartungshaltungen zu fördern hilft am meisten.
Ist der Hund es gewöhnt im Haus ständig beachtet zu werden und mit Spielzeug und Aktivitäten vom entspannten Schlaf abgehalten zu werden, dann wird ihm die Kluft der Langeweile alleine zu Haus noch größer vorkommen.
Das Selbe gilt für elektronische Leckerliewurfmaschinen oder Spielzeuge, die den Hund ablenken sollen während er alleine ist, ihn aber eher aufgeregt und unentspannt machen, und ein wirkliches zur Ruhe kommen verhindern.
Wer sich nicht sicher ist, ob sein Hund nicht bloß lernen muss, oder genervt und ungeduldig ist, sondern vielleicht unter Trennungsangst leidet, der kann sich folgende fragen stellen: Hat mein Hund grundsätzlich wirklich Angst von mir getrennt zu sein?
Und zwar nicht auf das Zuhause bezogen, denn mit dieser Frage kommt man dem Ganzen näher.
Kann er im Auto vielleicht gut alleine sein?
Läuft er beim Spaziergang weit weg oder geht lange alleine Jagen?
Dann kann die Angst ohne mich zu sein nicht sehr ausgeprägt sein.
Angst zeigt sich häufig still und leidend. Ein Hund der hechelnd und mit aufgerissenen Augen hinter der Tür steht, zittert und sich klein macht, dem geht es wirklich nicht gut und er braucht Hilfe.
Auch das plötzliche Auftreten von extremen Durchfall ist ein Zeichen für starkes Unwohlsein und Hilflosigkeit des Hundes und nicht automatisch für Unerzogenheit und Unsauberkeit.
Lautes heulen kann die Aufforderung sein zurück zu kommen.
Auch Bellen und Zerstören von Gegenständen zeigen viele Hunde, die genervt und frustriert sind und dringend mehr Training benötigen, um die Situation zu meistern.
Nicht jeder Stress ist auch ein Anzeichen von Angst. Oft fehlt es den Hunden an Frustrationstoleranz und allgemeiner Akzeptanz und Ruhe. Ein üben dieser Fähigkeiten hilft dem Hund auch beim Alleinebleiben.
Wer wissen will, was sein Hund alleine treibt, der kann zum Beispiel eine Webcam aufstellen und einmal schauen wie sich sein Hund genau verhält. Wirkt er gelangweilt oder sogar fröhlich? Geht er direkt los, um seinem Zerstörungsspaß in Ruhe nach zu gehen, oder wird er erst nach einiger zeit ungeduldig und kann eigentlich ganz gut alleine sein, hat aber irgendwann keine Lust mehr? Ist er einfach genervt davon alleine zu sein, oder ist er ein Häufchen Elend, das leidet? Oft hört man es schon am Klang des Bellens, oder fiepens.
Mit dem Handy auf seinem Festnetztelefon anrufen und dieses dann im Flur liegen lassen, gibt einem eine Standleitung zu möglichen Geräuschen, die der Hund in der Wohnung macht.
Dabei nutzt es nichts ihn über das Telefon zu beruhigen. Im Gegenteil!
Auch mitleidige Nachbarn, die an der Haustür halt machen um ein paar aufmunternde Worte durch den Briefschlitz zu schicken verschlimmern das Leid und Bellen hinter der Tür für gewöhnlich.
Ein freundlicher Zettel an der Haustür, um die Nachbarn darüber zu informieren, dass man mit seinem Hund grade das Alleinebleiben übt und dass sie bitte geduldig sein mögen und nicht an der Tür stehen bleiben sollen, kann die Sache deutlich erleichtern.
Ein paar erste Hilfe Maßnahmen kann man schon treffen, um dem Hund die Situation zu erleichtern:
Als erstes steht ein Spaziergang um sicher zu gehen, dass der Hund seine Geschäfte erledigt hat und möglichst müde ist.
Bei ganz schweren Fällen von erwachsenen Hunden kann man auch schon mal aufs Fahrrad steigen und kräftig Gas geben.
Jagdliche Spiele wie das Hinterrennen und nach Bällen oder Stöcken machen Hunde unnötig aufgedreht und hochgepusht und es ihnen danach schwerer wieder zur Ruhe zu kommen.
Lieber normal mit dem Hund gehen, dafür aber etwas mehr Strecke machen, oder das Tempo erhöhen, als besonders aufregende Spielchen und Übungen machen.
Ein Kauknochen zum Abschied kann es dagegen leichter für den Hund machen, denn Kauen beruhigt die Nerven.
So kann er sich an etwas abarbeiten und ist in den ersten Minuten abgelenkt.
Die Wohnung kommentarlos und ruhig verlassen und später wieder genau so betreten ist der wichtigste Tipp beim Erlernen vom Alleine sein.
Je selbstverständlicher und öfter wir rein und raus gehen, desto selbstverständlicher kann es der Hund betrachten.
Auch wenn wir häufig denken, dass mehr Freiheit es unserem Tier leichter macht, so ist das Gegenteil der Fall.
Steigert sich der Hund immer vor der Haustür in sein Leid, dann macht es Sinn ihn in einem Raum alleine zu lassen, dessen Türen geschlossen sind. Kann er nicht mehr vor der Haustür hocken und warten, fällt es ihm vielleicht leichter neue Ideen zu entwickeln.
Auch das ständige auf und ab laufen bringt Hunde eher in unnötige Unruhe und Stress.
Ein kleinerer Raum macht es leichter als lauter offene Türen.
Das Selbe gilt natürlich für Aussichten aus Fenstern und Türen, die den Hund immer wieder dazu animieren sich ganz auf die Rückkehr seines Menschen zu konzentrieren und jede mögliche Ruhe zerstören.
Reizarm und klein ist der perfekte Raum zum ruhigen Alleinesein. Natürlich in einem Raum, in dem sich der Hund gerne aufhält.
Wer möchte, der kann seinem Hund auch ruhige Musik anmachen. weniger zum Zuhören, als eher dafür, Außengeräusche weniger hörbar zu machen und zu übertönen.
Ein gemütliches Bett und gedämpftes Licht machen die Entscheidung sich einfach hin zu legen leichter als Haufenweise Spielzeug und ein Action versprechendes Umfeld.
Das Üben beginnt am besten direkt mit dem kleinen Welpen, gleich nach den ersten zwei, drei Tagen nach dem Einzug.
Ist der Hund bereits erwachsen und das Alleinesein ein großes Problem, dann kann ein/e kompetente/r Hundetrainer*in helfen.

Ist der Besitzer Schuld, wenn sein Hund andere Hunde nicht mag?
Um diese Frage zu beantworten muss erst ein wichtiger Unterschied verstanden werden:
Der Unterschied zwischen „nett“ und „gut erzogen“.
Sich hier und da gegenseitig zu prügeln gehört zum ganz normalen Hundeverhalten und zum sozialen Ausdruck unserer Haustiere.
Ob uns das jetzt gefällt, oder nicht.
Hunde setzen ihre Interessen über Drohungen durch und wenn das nicht ausreicht, dann eben über körperliche Auseinandersetzungen in einem angemessenen Maße.
Rempeln, Schubsen, zu Boden drücken und auch gehemmtes Beißen gehören dazu und aus Hundesicht gibt es damit auch überhaupt kein Problem.
Kleinere Verletzungen können da schon mal vorkommen.
Ein „gesundes“ Aggressionsverhalten“, was zu Drohen und angemessenen Auseinandersetzungen ohne Verletzungsabsicht führt ist also normal und gehört zur Grundausstattung eines psychisch gesunden Hundes dazu.
Es geht um Ressourcen, Abstand, Verteidigung, Konkurrenz, Möglichkeiten Entscheidungen zu übernehmen oder sich sozial auszuweiten.
Niemals Aggressionsverhalten zeigen zu wollen, oder zu können dagegen wäre aus biologischer Sicht krank, auch wenn wir Menschen uns das oft wünschen.
Ohne Aggression und den Willen sich durch zu setzen gibt es keine Weiterentwicklung und keine Entscheidungsträger. Kein „Mein“ und „Dein“ und keinen Schutz der eigenen Bedürfnisse.
Grade wir Menschen, als hochsoziale Lebewesen mit hohem Aggressionspotenzial, viel aggressiver Kommunikation und Auseinandersetzungen sollten das eigentlich kennen und wissen, dass nicht jeder, der sich mal streitet gleich ein psychopathischer Killer ist, oder ein schweres Kindheitstrauma hat. Streit (ohne Mord und Totschlag) gehört dazu.
Egal wie viel Erziehung wir in unsere Hunde stecken, Aggressionsverhalten ist nicht zu vermeiden und normal, so lange sie der Durchsetzung der eigenen Interessen gilt.
Zum Glück vieler Besitzer ist die Bereitschaft vieler Hunde zu streiten recht gering.
Im Großen und Ganzen sind Hunde sehr, sehr nett und friedlich!
Ob ein Hund Spaß, oder gesteigertes Interesse an Auseinandersetzungen hat hängt zuallererst an seiner Genetik und seinem hormonellem Zustand.
Nicht unbedingt am besonderen Können, und ganz bestimmt nicht an der größeren Liebe der Besitzers!
Hunde, die sich nur mit wenigen Hunden vertragen können gleichzeitig bestens erzogen und bestens sozialisiert worden sein und bei einem hochkompetenten Besitzer leben.
Wir haben einen großen Einfluss auf unsere Hunde, aber was ein Hund mag oder nicht mag ist mehr als Erziehung und Sozialisierung.
Einen Besitzer zu verurteilen, weil sein Hund sich mit anderen Hunden nicht verträgt und nicht mit allen Anderen frei laufen kann, wäre also falsch.
Ob der Hund aus einer Lust heraus, sich auseinander zu setzen, wirklich los marschiert und seine Ideen umsetzte, das hängt dagegen wirklich ausschließlich an der Erziehung und Handlungsfähigkeit des Besitzers!
Es ist also nicht die Bereitschaft zur Aggression ab erziehbar, aber durchaus eine Kontrolle des Verhaltens an erziehbar, das Kämpfe vermeidet.
Was der Besitzer eines unverträglichen Hundes erreichen kann, ist ein ordentliches an der Leine laufen, obwohl der Erzfeind den Weg passiert.
Ohne Gebell und Gebrüll: Eine Erziehungsfrage.
Einen zuverlässigen Rückruf, auch wenn ein anderer Hund um die Ecke kommt: Auch mit unverträglichen Hunden herstellbar, durch konsequente Erziehung.
Ein Dranbleiben ohne Leine und an anderen Hunden vorbeigehen, ohne sich auf den anderen Hund zu stürzen: Erziehungssache.
Diese Dinge gehören in die Beziehung und Erziehung zwischen Hund und Mensch.
Ebenfalls in die Kompetenz des Besitzers fällt die korrekte Einordnung von gefährlichen Situationen. Sprich: zu wissen, was für seinen Hund machbar ist und was nicht.
Verbunden mit der unabdingbaren Höflichkeit anderen Hundebesitzern und deren Hunden gegenüber, denn auch wenn es normal ist, dass Hunde sich in die Haare bekommen, so ist es ganz bestimmt unhöflich und unnötig die Hunde einfach so auf fremde Hunde los gehen zu lassen, anstatt sie einfach angeleint vorbei zu führen, oder die öffentliche Hundewiese mit seinem unverträglichen Hund zu meiden.
Ob ein Hund andere Hunde mag oder nicht liegt also an ihm.
Ob er seiner möglichen Abneigung gegenüber anderen Hunden nachgeht und sie verkloppt, liegt an uns.
Hilfreich für die Besitzer unverträglicher Hunde wäre dann auch die Akzeptanz dieser verantwortungsvollen Vorsorge durch Hundebesitzer mit netten Hunden.
Wer seinen netten Hund nicht einfach zu einem Hund an der Leine, oder im strikten „bei Fuß“ rennen lässt, der vermeidet eine unvermeidbare Auseinandersetzung, denn gut erzogen ist eben nicht gleich nett.
Und der brav neben dem Besitzer gehende Hund ist eben eventuell unverträglich und wird verständlicherweise in einen Kampf gehen, wenn ihm jemand in den offenen Schlund springt.
Da kann dann auch der Besitzer irgendwann nichts mehr machen.
Viele Hunde sind auch schlicht ungeeignet um auf Hundespielwiesen mit allen frei herum zu tollen.
Es ist wunderbar, wenn das klappt, geht aber für viele erwachsenen Hunde einfach nicht.
Als Besucher einer Hundespielwiese bekommt man schnell den Eindruck, dass es normal sei, dass alle Hunde sich schon irgendwie vertragen, weil man es täglich so sieht.
Die andere Seite trifft man eben nicht und da wirkt es oft, wie eine Ausnahme, wenn mal einer nur ausgewählte Freunde hat, manche Hunde eher blöd findet und einige sogar gerne verprügeln möchte.
Diese Hunde sind aber genauso verbreitet wie die „Netten“. Sie gehen nur dort spazieren, wo sie weniger unangeleinte Hunde treffen.
Für einen verantwortungsvollen Umgang mit seinem unverträglichen Hund braucht der Mensch eine Übersicht darüber, wie er selbst Streitpunkte vermeiden kann.
Indem er zum Beispiel nicht noch Ressourcen wie Spielzeuge, oder Futter mit in Kontakte zu anderen Hunden bringt und die Konkurrenzgedanken damit noch ungewollt anheizt.
Gegenstände und „Schätze“ wie Futter, haben beim Training mit Hunden, die sich aggressiv gegenüber Artgenossen verhalten nichts zu suchen und täuschen leider eine vermeintliche Kontrolle durch Ablenkung vor.
Sie werden aber zur Falle, sobald sich dann ein anderer Hund nähert und es dann plötzlich auch noch um die Verteidigung von Futter und Ball geht.
Ablenkung ist eben nur Ablenkung vom Problem und nicht Erziehung.
Ein/e gut/r Hundetrainer*in kann Hilfe bieten um den Hund kontrollierbar zu machen und erzieherisch so fit, dass er beim Besitzer*in bleibt und niemanden Streit aufzwingt.
Eine fachliche Beratung bringt Aufklärung über Normalverhalten und wirklich auffällige, soziale Defizite.
Ebenso die Aufklärung über Absicherungsmaßnahmen wie Maulkörbe oder andere Hilfsmittel, Krankheiten die sich negativ auf die Stimmung auswirken, oder eingeschliffenes Fehlverhalten ohne eine echte emotionale Absicht dahinter.
Vielleicht hat sich der Hund auch einfach nur einen blöden Umgang angewöhnt und hat an sich überhaupt kein wirkliches Problem mit anderen Hunden. Auch das kommt wirklich häufig vor.
Wäre doch schade, wenn der Besitzer*in dann ewig denkt, dass der Hund keinen Kontakt zu Anderen haben kann, obwohl das mit einem einfachen Umlernen des Verhaltens im Erstkontakt möglich wäre.
Auch da kann ein/e Hundetrainer*in helfen einzuschätzen, wie viel echte Unverträglichkeit und wie viel dumme Angewohnheit hinter einem Verhalten stecken.
Aufklärung und Übersicht ist alles.
Damit erlangt der Besitzer eines unverträglichen Hundes Sicherheit und eine echte Handlungsfähigkeit zurück und kann verantwortungsvoll mit dem Potenzial seines Hundes umgehen.
Zusätzlich kann es manchmal hilfreich sein, den Hund im Sozialverhalten nach zu schulen und mit einer gut geführten Raufergruppe gezielte Begegnungen zu schaffen, in denen er sich in fairer Auseinandersetzung üben darf.
Auch der Besitzer*in lernt da Situationen besser ein zu schätzen und Möglichkeiten einen Kampf zu vermeiden oder zu unterbrechen.
Oft zeigen sich übrigens auch hier vermeintlich völlig unverträgliche Hunde in solchen Gruppen viel differenzierter und manch ein Hund kann nach so einem Training auch wieder mit vielen anderen Hund in einen friedlichen Kontakt treten.
Mit all diesen Möglichkeiten kann man mit einem unverträglichen Hund verträglicher machen, oder einfach ein schönes Leben verbringen, ohne das irgendwer zu Schaden kommt und ohne den Hund verbiegen zu wollen.
Essenz:
1. Nicht jeder Hund, der sich unverträglich zeigt ist es wirklich. Manchmal hat er sich nur im Erstkontakt etwas Blödes angewöhnt, was über Erziehung lösbar ist.
2. „Nett“ und „gut erzogen“ müssen nicht unbedingt gleichzeitig auftreten.
3. Manche Hunde sind einfach mit fremden Hunden lebenslang unverträglich. Meistens auf Grund ihrer Genetik und angezüchteten Eigenschaften. Egal wie toll der/die Besitzer*in ist.
4. Ein sicherer Rückruf, Leinenführigkeit und ein verbindliches beim Besitzer bleiben können Hundes bringen mehr Sicherheit, als die Hoffnung in die „Nettigkeit des Charakters“, oder „glückliche Fügung“.
5. Maulkörbe sind Freunde, kein Zeichen von Inkompetenz.

-Von Maren Grote-
Es gibt wirklich großartige Hunde aus dem Auslandstierschutz.
Bulgarien, Rumänien, oder Griechenland, aber auch aus Thailand, Spanien und und und..
Sie sind zutraulich, aufgeschlossen und passen sich in unser Leben hier ein. Sie sind glücklich hier und ihre Besitzer glücklich mit ihnen.
Um diese Hunde geht es hier in diesem Artikel nicht.
Es geht hier um die vergessenen, die erzwungenen und die entführten.
Denn auch wenn das manch einer nicht wahr haben möchte, die gibt es genauso, wie die angepassten, glücklichen!
In dieser Zeit möchte jeder einen Hund. Täglich habe ich als Trainerin neue Anfragen von Menschen, die sich jetzt in der Coronazeit einen Welpen geholt haben.
Ungefähr die Hälfte dieser Anfragen bezieht sich auf importierte Straßenhunde.
Sie kommen alle mit den selben Problemen: Angst, Aggression gegenüber Menschen und fremden Hunden, ausgeprägte, territoriale Aggression, kurz gesagt: Beißen!
Was aber viel gravierender ist, als diese Verhaltensweisen ist eine nicht vorhandene Kooperation mit dem Menschen.
Egal mit wie vielen Wochen diese Tiere nach Deutschland gebracht wurden, sie sind bereits genetisch darauf ausgelegt alleine klar zu kommen und ohne den Menschen zu existieren.
Sie träumen nicht von Sofas und Liebe, sie öffnen Fenster, stehlen Essen aus verschlossenen Schubladen und beißen Kinder, die zu laut trampeln, wenn sie in Ruhe schlafen möchten.
Sie balancieren auf der Fensterbank, schlafen auf dem Küchentisch und kacken in den Flur.
Was dort über viele Jahre auf der Straße entstanden ist, ist ein neuer Schlag Hunde.
Sie sind freiheitsliebend, wild und durchsetzungsstark.
Nicht zu vergleichen mit den angepassten Zuchthunden unseres Landes.
Sie scheren sich nicht um menschliche Regeln, weiche Bettchen und freundliche Worte.
Ohne den Willen sich aggressiv durch zu setzen sind sie auf der Straße verloren. Ohne die Fähigkeit zu schauspielern, zu betteln, zu täuschen und für sich zu sorgen geht man dort schnell unter.
Wer diese Fähigkeiten nicht besitzt, der wird sich nicht vermehren.
Wer denkt, er wüsste was durchsetzungsstark und dickköpfig bedeuten würde, weil er eine Bulddoge, oder einen Dackel hatte, der wird von einem echten Straßenhund ausgelacht.
Wer glaubt er könnte mit Liebe allein einen zutiefst misstrauischen und bis ins Mark eigenständig denkenden Hund zu tiefem Vertrauen bringen, oder gar ein nahezu verwildertes Tier mit Leberwurst zu einer echten Kooperation füttern, die über den puren Zweckerhalt hinaus geht, der wird viel Leberwurst in´s Land gehen lassen, bis er versteht, dass er im Ernstfall trotzdem stehen gelassen (oder einfach gebissen) wird, sobald etwas wichtiger ist.
Wer ernsthaft denkt, sein Bordercollie aus der deutschen Schönheitszucht sei der intelligenteste, der hat noch nie einen verzottelten Straßenköter eine Verletzung simulieren gesehen, um an Mitleid zu kommen. Der hat noch nie in einer Kamera staunend beobachtet, wie das putzige 14Kilo Importtierchen von der Müllkippe eine ganze Küche in einer halben Stunde in Schutt und Asche legt, um die Schränke nach Essbarem zu durchsuchen.
Die Art wie verwildert, schlau und eigenständig echte Straßenhunde sein können übersteigt bei weitem dass, was wir von Rassehunden und Mischlingen kennen, die seit Generationen mit dem Menschen eng zusammen leben.
Einige dieser Hunde sind einfach Wildtiere.
Sie werden nicht erzogen, sie werden gezähmt.
Man muss sie wie ein Tier im Zoo ganz langsam und über unsoziale Reize wie Futter erstmal in die Nähe bekommen. Ihnen über lange Zeit eine Idee davon geben, dass man mit Menschen wirklich kommunizieren kann. Dass man kooperativ mit ihnen zusammen arbeiten kann. Füreinander und nicht nur für Futter.
Erziehung, Anpassung an Regeln, oder gar bewundernswerter Gehorsam ist nicht zu erwarten.
Wenn überhaupt, dann höchstens diesem einen, bestimmten Menschen gegenüber, der sich jahrelang dafür eingesetzt hat.
Nochmal: Es muss nicht so kommen, es gibt auch Hunde von der Straße, die genügend Offenheit und Kooperationswillen mitbringen.
Und es gibt die, die es nicht tun und die werden niemals den Ansprüchen an den „normalen“ Familienhund, der überall entspannt dabei ist entsprechen können.
Welchen man erwischt ist für viele Laien absolut nicht sichtbar.
Auch für Profis nicht, es zeigt sich eben erst im Verlauf.
Dabei ist es egal wie alt der Hund ist, auch ein fünf Wochen alter Hund kann so ein Fall sein und trotz perfekter Aufwuchsbedingungen lebenslang extrem auffälliges Verhalten zeigen, bissig sein, oder immer Angst vor fremden Menschen haben, egal wie gut man ihn sozialisiert.
Genetik und angeborene Verhaltensweisen sind nicht vollständig wegliebbar und auch nicht weg zu füttern, oder zu trainieren.
Am Ende bleibt ein oft ein gezähmtes Wildtier und ein einziger Mensch, der mit diesem Tier wirklich gut klar kommt.
Und genau dieser Irrglaube, dass jeder Hund „lieb“ (was auch immer das heißen mag) geboren wird, dass ein Hund von der Straße immer gerettet wurde und das aus jedem Hund ein ganz „normaler“ Haushund zu machen ist, sorgt für viele dieser Tiere hier im Tierheim.
Statt Freiheit und Selbstbestimmung dämmern sie in Zwingern dahin. Gerettet…
Weil kein Hund blanko auf die Welt kommt und nur der Mensch ihn formt.
Bei weitem nicht jedes Leben auf der Straße ist schlimm für Hunde.
Sie werden nicht alle gequält und geschlagen. Sie legen vielleicht weniger Wert auf regelmäßige Wurmkuren, als eher darauf eine Familie gründen zu können.
Sie lieben es gar frei zu sein. Unkastriert. Sich zu prügeln und zu bellen, wann sie wollen.
Zu kommen und zu gehen wann und mit wem sie wollen.
Viele von ihnen werden gefüttert, besorgen sich Futter, oder leben zufrieden an Müllkippen und Stränden.
Sie leben nicht immer lange, aber wild und frei und zu behaupten wir wüssten, ob sie glücklicher an einer Flexileine, eingesperrt in einem Haus wohnen würden, ohne ihre Familie und Freunde, ist vermessen.
Einige dieser Hunde sind wie hier die Füchse im Wald.
Niemand würde auf die Idee kommen Fuchswelpen aus einem Bau zu ziehen, um sie in ein Wohnzimmer zu setzen.
Wie viele Hundemütter kamen schon zu ihrem leeren Welpennest von der Futtersuche zurück, weil ihre Welpen „gerettet“ wurden?
Meistens in Löchern, ausgetrockneten Flussbetten und Unterführungen…Höhlen eben.
Orte, an denen Hundemütter ihre Welpen parken, um etwas zu fressen zu besorgen.
Was haben sie wohl gedacht, als sie ihre Welpen nicht mehr vorfanden?
Ob sie sich über die Rettung gefreut haben?
Wie viele Hunde mit einem Schlitz im Ohr, oder einem halben Ohr gibt es in Deutschland? In einigen Ländern eine Markierung dafür, dass dieser Hund jemandem gehört. Dass man ihn bitte nicht abschießen soll, dass er ein Zuhause hat und einfach nur grade mal wieder alleine spazieren geht, einer läufigen Hündin nachstellt, oder sein Revier abläuft.
Wie viele Bauern fragen sich abends wo wohl ihr Hund bleibt, während der schon in der Transportbox nach Deutschland sitzt?
Und wer weiß, vielleicht werden diese Hunde auch geliebt, geschätzt, vermisst.
Nicht nur unsere Art der Hundehaltung ist die einzig Wahre und auf Freundschaft basierende.
Würde uns nicht auch jemand als Tierquäler bezeichnen, wenn er unsere Hunde beim Hundefrisör sieht, in Geschirr, Deckchen und bimmelnde Hundemarken eingepackt, oder ständig angeleint?
Natürlich sollen wir Hunde aus dem Tierschutz und auch aus dem Auslandstierschutz zu uns nehmen. Natürlich darf jeder solche Hunde her holen und ihnen eine Chance geben.
Angebracht wäre aber viel mehr Skepsis und Überprüfung woher die Hunde wirklich stammen.
Ob sie überhaupt hier leben können.
Und da passiert momentan einfach viel zu wenig.
Von „schlechten Erfahrungen“ und „Trauma“ wird gesprochen, wenn Hunde über Tage in ihrer Heimat gejagt, gefangen, festgehalten, narkotisiert, kastriert, in eine Kiste gestopft und über Stunden und Tage her gebracht wurden. Nur um dann in einer völlig fremden Welt anzukommen. Einsam, gezwungen und dann noch mit dem Anspruch beladen jetzt bitte dankbar zu sein.
Ob das Trauma nun wirklich durch das Leben auf der Straße, oder eher durch das gewaltsame entführen ausgelöst wurde sei in Frage gestellt.
Wer sich einen Hund von der Straße holen will sollte also genau überlegen, ob dieser Hund das wohl auch wirklich will. Ob es sich lohnt ein wildes Tier zu fangen, um ihm dann in jahrelanger Kleinarbeit nah zu bringen, dass eventuell auch mal ganz schön bei Menschen sein kann.
Auch hier gibt es massenhaft Hunde, die in Tierheimen und auf Pflegestellen auf neue Besitzer warten und die wirklich warten.
Die ein eigenes Interesse haben nahe am Mensch zu leben und mit ihm zusammen eine Beziehung aufzubauen, ohne überzeugt werden zu müssen.
Diese Hunde freuen sich über ein neues Zuhause.
Würden sich ihnen und ihren Besonderheiten und Erziehungsmängeln jemand mit genauso viel Liebe annehmen, wie manch einem entführten Hund, der eigentlich viel glücklicher auf seiner Müllkippe wäre, dann wäre allen Beteiligten sehr geholfen.

Hunde haben eine Seele.
Etwas was fühlen und empfinden und was beschädigt werden kann.
Genau wie wir Menschen.
Und genau wie bei uns kann man nicht von dem Einen auf den Anderen schließen, was genau diese Seele beschädigt.
Manche Ängste hindern einen an einem normalen Leben.
Die Angst vor Artgenossen ist schrecklich für ein Lebewesen, dass eigentlich in Gruppen lebt und dessen Welt voll von Artgenossen ist, die versuchen Kontakt aufzunehmen.
Angst ist alles andere als realistisch.
Sie ist da und beweist sich immer wieder selbst, dass sie eine Daseinsberechtigung hat.
Angst braucht nicht einmal einen erkennbaren Auslöser oder ein schreckliches Ereignis.
Sie kann auch ganz still und leise entstehen und wachsen.
Angst kann gemacht werden und macht sich selbst.
Deswegen ist sie nicht einfach zu durchschauen, zu erklären oder zu therapieren.
Aber jeder von uns weiß, wie sie sich anfühlt.
Nicht jede Angst ist unbedingt notwendig zu behandeln.
Hat der Hund nur Silvester, aber den Rest des Jahres keine Probleme, dann würde ich persönlich von einer Therapie absehen.
Einen Abend im Jahr kann man auch anders gestalten um ihn möglichst angstfrei zu halten.
Und selbst wenn der Hund die halbe Nacht unter dem Tisch sitzt und Angst hat, dann ist dies im Vergleich zu eventuell monatelangem Training mit dem angstauslösenden Reiz ein vertretbares Übel.
Man kann auch die Jalousien herunter lassen, die Musik aufdrehen, dem Hund ein Nest unter dem Tisch bauen, in das er sich für den Abend verkriechen kann und die Fenster schließen bis der ganze Spuk vorbei ist.
Es gibt auch Ängste, die sind einfach berechtigt und schwer zu bearbeiten.
Zum Beispiel die Angst vor dem Tierarzt.
Egal wie sehr wir mit dem Welpen den Tierarzt besuchen und dort füttern lassen, macht er dort mehrmals eine schmerzhafte Erfahrung, dann wird er sich das merken.
Ist der Hund hart im Nehmen und schmerzunempfindlich, dann wird er trotzdem gerne zum Tierarzt gehen.
Ist der Hund dagegen empfindlich, dann wird er nach der dritten Spritze nicht mehr gerne hingehen, egal wie viel dort vorher gefüttert wurde.
Zum Glück muss der Hund ja nur selten zum Tierarzt. Ist er Dauerpatient könnte man wieder über eine Hilfestellung bei der Angst reden.
Wer davon schwärmt einen ängstlichen Hund permanent glücklich strahlend durch ein Training bringen zu wollen und jede Form der Konfrontation scheut, weil er nicht weiß, wie er die Gefühle des Hundes adäquat auffangen und verändern kann, der ist falsch als Berater.
Angst fühlt sich scheußlich an und sieht auch so aus.
Hat selbst der Trainer Angst vor der Angst und ihrem traurigen Gesicht, dann wird er weder Hund noch Halter der Fels in der Brandung sein können.
Die Angst vor der Angst ist der schlimmste Feind der Heilung.
Angst lähmt. Macht unbeweglich im Denken und hemmt das, was sie als Gegenspieler braucht: Die Neugier.
Ängstliche Hunde brauchen unsere liebevolle Unterstützung. Jemanden der ihnen zeigt wie es geht und der sie mit in die Welt nimmt um zu beweisen, dass diese schön und bunt ist.
Jemand der ihre Neugier fördert, ihre Möglichkeiten und Fähigkeiten eigenständig zu handeln, erwachsen zu sein und sich nicht von jedem bisschen Schreck gleich das Leben vermiesen zu lassen.
Dieser Jemand kann dem Hund Mut geben und ein Vorbild sein.
Dafür müssen wir als Menschen auch loslassen können und den Selbstheilungskräften des Hundes vertrauen, ihn selbständig und erwachsen werden lassen.

Der Schnee rieselt leise auf Deinen Garten. Winter is coming…..
Du denkst Dir, dass Du einen Husky brauchst, weil der voll krass aussieht wie ein Schattenwolf?
Eisblaue Augen, plüschiges Fell, stolz und dennoch treu ergeben streift er mit Dir durch Wald und Flur.
Er beschützt Dich vor Angreifern und befolgt Deine Befehle auf´s Wort, weil Ihr tief im Inneren miteinander verbunden seid und er Dich als den wahren König anerkennt?

Ich möchte Dich zurück in die Realität holen.
Sei ehrlich, Du streifst selten durch den Wald und bist auch kein König.
Und unsere Winter sind weniger verschneit, als eher verregnet.
Weiße Wanderer gibt es selbstverständlich, allerdings eher in Form rüstiger Rentner mit Walkingstöcken und Hut.
Du brauchst keinen Husky.
Ein Husky ist kein Schattenwolf. Um Dir sämtliche Illusion zu nehmen: Es gibt in Wirklichkeit gar keine Schattenwöfe. Echt nicht. Sorry.

Ein Husky ist ein Hund.
Und dazu noch ein ziemlich eigenständiger, dessen Lieblingsbeschäftigung das Jagen ist.
Sein großes Tallent ist übrigens ausdauernd zu ziehen.
Gerne auch an Deiner Leine.
Ansonsten verkloppt er auch gerne andere Hunde, bricht aus Deinem Garten aus, oder beißt Deine Tante ins Bein, weil sie es gewagt hat unangemeldet vom Küchenstuhl auf zu stehen.

Solltest Du nicht grade dazu neigen bei Minus 30 Grad über 30-40 Kilometer zu joggen, dann wird Dein Husky-Schattenwolfersatz eben nur halb glücklich sein. Oder sehr glücklich beim auseinanderkauen Deiner komplette Wohnungseinrichtung.

Wenn Du einfach nur Game of Thrones cool findest und gerne einen Schattenwolf hättest, der Dich vor den bösen Leuten beschützt, dann tu das, was jeder normale Hundeanfänger auch tut und hol Dir einen Golden Retriever.
Mit dem kannst Du dann auf dem Sofa sitzen und Game of Thrones gucken.
Das ist zwar weniger cool, aber mit dem bist Du Dir vielleicht schneller einig, dass er ein Hund ist, mit allem, was ein Hund so braucht.
Außerdem kommst Du mit dem Godlen Retriever bestimmt in Kontakt mit Menschen und merkst, dass die erstaunlich nett sein können.

Wenn Du immer noch denkst, dass Du einen Schattenwofersatz brauchst, dann stell Dir folgende Fragen:
Willst Du in nächster Zeit heiraten und warst eigentlich schon jemand Anderem versprochen, der einen jähzornigen Vater hat, der Deine ganze Sippe ausrotten will?
Nein?
Dann brauchst Du keinen Schattenwolf.
Begegnest Du häufiger großen Herden Zombies, die Dich fressen wollen?
Nein?
Dann brauchst Du keinen Schattenwolf.
Ja?
Da bringt Dir der Husky auch nichts, denn glaub mir, der wird verwirrt dabei zusehen, wie Du verschlungen wirst und dann in den Wald laufen um endlich in Ruhe Rehe zu jagen.

Egal wie schön er ist, ein Husky ist kein Kuscheltier und kein Superheld aus einer Serie.
Wer so ein Tier hat, sollte sich gut damit auskennen und seine Speziellen Verhaltensweisen und Eigenarten kennen und mögen.
Ansonsten bleibt nur ein sehr enttäuschter Halter und ein Hund im Tierheim, der aussieht wie ein Schattenwolf.

-Maren Grote-

 

*(Nachtrag für Spitzfindige: Nein, dies ist nicht der Rat, dass sich jeder Idiot einen Golden Retriever kaufen soll und auch nicht die Legitimation Retriever nicht artgerecht zu halten 🙂 )

Wir möchten, dass unsere Hunde das Leben genießen. Wir freuen uns, wenn unsere Tiere ausgelassen rennen und toben und einfach aus Spaß an der Freude umherspringen.
Nebenbei sieht es auch noch schön aus, so ein rennender Hund, die Muskeln, die Geschicklichkeit mit der er Haken schlägt, seine Lebendigkeit und Kraft.
Kein Wunder, dass es uns Menschen so sehr erfüllt dem Hund den Ball zu werfen und ihn zu bewundern, wie er virtuos hinterher springt und ihn fängt.
Seine Inbrunst und Beständigkeit erfüllt uns mit Stolz.

Leider ist das Hinterherjagen hinter einem Ball oder Stock für den Hund weniger gesund und hat viel weniger mit Glück und Zufriedenheit zu tun, als wir denken.
Klar, manch ein Hund rennt immer mal einem Gegenstand hinterher und es gibt niemals Probleme.
Viele Hunde rennen zwar schon in einer Art Manie dem runden Gummiteil nach, die schon etwas krankhaftes, suchtbelastetes hat und trotzdem können sie ansonsten ein normales Leben leben.

Und dann gibt es noch die Anderen.
Die trifft man als Hundetrainer*in leider häufiger als einem lieb wäre. Es sind die Verrückten, oder besser: die verrückt gemachten.
Wie im Wahn laufen sie dem Ball hinterher, koste es was es wolle. In ein unbekanntes Gewässer springen, nur um den geliebten Ball zu erwischen und dann verzweifelt an der zu steilen Uferkante versuchen wieder aus dem Wasser zu kommen, nach Luft ringend, aber trotzdem den Ball hustend mit den Zähnen umklammernd.
Gegen Bänke und Bäume rennend, andere Hunde oder Menschen über den Haufen bretternd, beim Versuch das Suchtmittel zu erreichen.
Aus dem Fenstern springen, ohne zu wissen, wie tief es dahinter herunter geht, an allem und jedem vorbei laufen, jeden Sozialkontakt links liegen lassen, so lange man das Objekt der Begierde mit überquellenden Augen anstarren kann.

Das ist kein Spaß.
Es macht keine Freude nicht anders zu können, als hinterher zu rennen.
Es macht nicht glücklich Drogen zu konsumieren, es macht nur unglücklich sie nicht mehr zu konsumieren.
Wer nicht mehr Herr seiner Sinne ist, sein Leben lachend für einen nicht fressbaren 2,50 Euro teuren Gegenstand hergeben würde, der liebt seinen Ball nicht, der ist süchtig.
Und da hört es auf.

Verzweifelte Hundetrainer*innen reden sich den Mund fusselig. Keiner will es hören.
Dauerhaft aufgedrehte Hunde, auf dem Spaziergang in ständiger Lauerstellung, aufgeregt und angespannt.
Beisserein unter Hunden für einen Stock. Schwere Verletzungen und Tierarztbesuche, weil Frauchen dachte, er müsse „Spaß haben“.
Wie unnötig.

Kein Hund braucht einen Ball um glücklich, ausgelastet und erst recht nicht um geistig gefordert zu sein. Nichts für den Hund Geworfenes ist notwendig.
Oft führt es aber zu Leid, zu überdrehten, daueraufgeregten Hunden, Ungehorsamkeit und Enthemmung, zu Streit und schlimmstenfalls zu Suchtverhalten mit all seinen negativen Auswirkungen.
Wozu also das Risiko?
Wozu ausprobieren, ob es gut geht, wenn das das mögliche Resultat ist?
Ein Suchtverhalten ist furchtbar anstrengend, nimmt den Fokus von allem Erfreulichen, allem was zum Leben gehört und lässt nur noch einen Gedanken zu.
Dem Hund den Ball zu entziehen kann regelrechte Entzugserscheinungen auslösen. Schlafstörungen, Aggression, selbstzerstörerische Handlungen, wie das Aufbeißen der Pfoten, völlige, soziale Inkompetenz, Fressstörungen, extreme Stresssymptome und vieles mehr.
Manchmal über Wochen.
Oft zeigen die betroffenen Hunde dieses Verhalten bereits nach wenigen Stunden nach dem „Konsum“ zu Hause. Der Besitzer hält das schlimmstenfalls dann noch für ein Zeichen, dass der Hund mehr ausgelastet werden müsste und macht noch mehr Bewegungsreiz Spielchen, vielleicht sogar noch im Haus, was die Situation immer mehr verschlimmert.

Selbst nicht so schlimm betroffene Hunde können durch die ständige Enthemmung des Hetzens eine allgemein verschlechterte Impulskontrolle entwickeln. Was in allen Momenten, in denen der Hund sich zurückhalten muss negative Auswirkungen hat.
Was geübt wird klappt besser, als das, was nicht geübt wird.
Ganz einfache Rechnung.
Dreimal am Tag Enthemmung üben durch kopfloses Hetzen, gegen einmal die Woche in der Hundeschule Impulskontrolle und Zurückhaltung üben. Was soll der arme Hund denn da lernen können?
Viel schwerer kann ich es ihm nicht machen sich in Mäßigung zu üben.
Je jünger der Hund, desto größer die Gefahr.

Dazu kommt, dass sich ein ausgeprägteres und vor allem fehlgeleitetes Jagdverhalten entwickeln kann.
Also den Spaß am Jagen, so wie das Jagen des Balls, auf andere Gegenstände, oder sogar Lebewesen übertragen.
Radfahrer, kreischende Kinder, kleine Hunde. Auf einmal öffnet sich der jagdlich motivierte Horizont der Hunde, durch die ständige Wiederholung des Hetzens.
Denn der Ball, oder Stock wird gehetzt. Es ist kein Spiel, es ist Jagdverhalten, was da geübt wird.
Und wer viel übt und merkt, dass die gleichen berauschenden Gefühle ausgelöst werden, egal ob man nun ein Kaninchen, einen Ball, oder ein Kleinkind jagt, der wird eventuell zu einer Gefahr.
Ja, das muss nicht so kommen. Aber es kann.

Und alleine das sollte Grund genug sein es zu lassen, dem Hund Bälle und andere Dinge zu werfen, denn wozu?
Der Hund kann in so vielen Momenten rennen, spielen, toben, wenn er es will.
Man kann so viele Möglichkeiten nutzen ihn körperlich zu fordern und zwar gesund und gelenkschonend und auch gehirnschonend.
Wenn es wirklich nur um den Spaß am rennen gehen würde, dann würde doch der Hund auch ohne Ball gerne rennen und kann das doch auch.
An der Leine am, Fahrrad, falls er wegläuft, beim Joggen, beim Spazieren gehen, beim Treffen mit anderen Hunden, im Garten. So viele Möglichkeiten Spaß zu haben ohne das Risiko ein zu gehen den Hund aus versehen verrückt zu machen.
Viel Spaß also, bei einem ganz normalen Spaziergang und dem Entdecken der Welt!

Kennst Du den Spruch, dass man immer den Hund bekommt, den man braucht um sich weiter zu entwickeln? Der ist irgendwie richtig und irgendwie richtig philosophisch.
Denn genau genommen ist jede Beziehung zu Lebewesen ein Kontakt, der Dich fordert Selbstreflexion zu betreiben und Dir Hilfe zu holen, um an dieser Beziehung zu wachsen.
Eine soziale Beziehung zeigt Dir immer Deine Schwächen auf und bringt Dich in Reibung mit dem Anderen.
Deswegen bekommst Du auch genau den Partner*in, den Du brauchst, die Freunde und die Cheffin.
Aber wer hat da eigentlich den Hund vergessen?
Der ist doch auch ein hochsoziales Lebewesen mit Bedürfnissen und Ansichten, einem eigenen Charakter und persönlicher Eigenarten.
Wieso wird der eigentlich immer so betrachtet, als sei er immer nur das Instrument für den Menschen?
Wieso ist der Mensch nicht der, den der Hund braucht?
Ein bißchen überheblich zu glauben, dass der Hund nur den Auftrag hätte mir etwas zu geben, ich dabei aber in seinem Leben völlig unerheblich sei.
Als wäre er so ein reines Einhornwesen, dass sich nicht entwickeln kann, dass keine Anregung und auch mal Probleme braucht um zu wachsen?
Fertig geboren und damit auch unfähig sich zu entwickeln, Probleme zu stemmen und sich an Schwierigkeiten zu reiben.
Wie sehr wir unseren Hunden damit doch ein selbstbestimmtes Leben und eine Fähigkeit zu erwachsenem Handeln absprechen. Als würden nur wir sie formen, für alles in ihrem Leben verantwortlich sein und sie ohne uns lebensunfähige, Hüllen sein, die umherdümpeln und nicht wissen, was sie tun sollen.
Auch ein Hund wird erwachsen, selbstständig, selbstbewusst. Wenn man ihn lässt.
Er ist kein Kind, kein Baby und auch nicht unfähig.
Er erwartet nicht von uns alles zu lösen und zu können, denn auch er kann Dinge.
Und er kann Probleme bewältigen, genau wie wir…vielleicht sogar manchmal besser.
Er zerbricht nicht an Aufgaben und Schwierigkeiten, er wird nicht traumatisiert, nur weil nicht alles zu seiner vollständigen Zufriedenheit läuft und er hat die Gabe sein Leben neu zu ordnen.
Genauso wie wir Menschen.
Er lebt nicht vom puren Vertrauen in unsere Unfehlbarkeit, sondern kann auch Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit entwicklen…wenn man ihn lässt.
Ihn davon ab zu halten eigenständig zu werden ist also keinesfalls nett. Ihm alle Probleme vom Hals zu halten vielleicht gut gemeint, aber nicht gut.
Und ihm zu verwehren auch mal mit uns in Konflikte zu geraten, Dinge machen zu müssen, die doof sind und sich zum Wohle der Freundschaft auch an zu strengen und mit zu denken, oder etwas nicht zu bekommen ist genau genommen übergriffig und verhindert das Erlernen wichtiger, sozialer Fähigkeiten.
Jeden Wunsch von den Augen ab zu lesen, sofort zu erfüllen und absolut niemals Ansprüche zu stellen, oder zu erstreiten, dass Regeln eingehalten werden ist nicht nett.
Es ist die Entsagung eigener Kompetenz und das verwehren von dem, was der Hund am wichtigsten braucht: Soziale Interaktion!
Dazu gehört Liebe, Gemeinsamkeit, Vertrauen und sich einig sein genauso wie Streit, Abgrenzung und das Durchsetzen von eigenen Bedürfnissen. Für beide Seiten, nicht nur für den Hund.
Und vielleicht sind wir ja der Mensch, den sich unser Hund zwar nicht gewünscht, aber immer gebraucht hat?
Also trauen wir unseren Hunden mal zu, Stress bewältigen zu können, mit unseren Fehlern umgehen zu können, uns zu vertrauen, auch wenn wir mal nicht auf den Punkt zur Rettung geeilt sind und sowieso das Leben zu schaffen, ohne unsere ständige Bestätigung.
Wir könnten doch einfach mal richtig gute Freunde sein, die sich gegenseitig etwas geben und sich gegenseitig nerven, so wie es Freunde nun mal machen.
Und unsere Hunde könnten wir bewusst erwachsen sein lassen, erleben und herausfinden lassen und ihnen zutrauen, dass sie auch die anstrengenden Dinge des Lebens gemeistert bekommen, ohne unsere Hilfe, einfach weil sie es können, oder zumindest, damit sie es lernen können.

Vielleicht ist es auch ein Virus-Vizsla, ein Pandemie-Pudel, oder Homeoffice-Hovawart.
Auf jeden Fall ist es ein Hund, für den eigentlich nie die Zeit da war und der nun trotzdem eingezogen ist.
Einerseits ein gutes Zeichen. Anscheinend haben wir uns alle schon an die Corona-Situation gewöhnt und glauben nun, dass es ewig genauso weiter gehen wird. Oder zumindest für die nächsten 15 Jahre. Denn 15 Jahre sind der ungefähre Richtwert eines Hundelebens, wenn der Hund nicht grade vollständig kaputt gezüchtet wurde.

Verständlicherweise sind grade viele Menschen einsam, isolierter als vorher und sehnen sich nach Kontakt. Verständlich auch, einen Hund haben zu wollen, denn Hunde sind toll.
Im Homeoffice gibt es auf einmal Zeit und Möglichkeiten, sogar die Kinder sind zu Hause, um den Hund zu füttern und alles passt ganz wunderbar.
Leider ist es manchen aber nur jetzt passend und in einem halben Jahr sieht es plötzlich ganz anders aus. Der süße Welpe ist dann in der blühenden und nervenden Pubertät angekommen, macht alles kaputt, pinkelt an den Ficus im Wohnzimmer, zerrt an der Leine und knurrt, wenn sich jemand dem Schreibtisch nähert unter dem er liegt.
Der Traum vom Bürohund nach Corona platz schnell, wenn der Kollege sich nicht mehr traut auf die Toilette am Hund vorbei zu gehen, oder dem Chef während der Vorstandssitzung das Leberwurstbrot aus der teueren Ledertasche entwendet wurde…durch die Tasche, ohne den Deckel zu öffnen.
Den Hund mit zur Arbeit nehmen zu dürfen ist großartig, heißt aber nicht zwangsläufig, das es auch klappt.
Genauso wie sich bei weitem nicht jeder Hund zum Therapiehund, oder Schulbegleithund eignet, nur weil es so schön praktisch wäre.
Ist der Alltag darauf ausgerichtet, dass der Hund später mit kommen KANN, dann ist es eine wunderbare Chance auch nach Corona einen Hund halten zu können. Ist es aber notwendig, dass der Hund mitkommen MUSS, damit es klappt, dann wird es zu Problemen führen.

Was passiert mit den Hunden, die unbedarft geholt wurden, weil die Situation es jetzt zu lässt?
Lernen wir grade Hunde doch in unseren Alltag zu integrieren, auch wenn es schwierig wird, oder wird es im nächsten Jahr überquellende Tierheime geben?

Eine weitere und wichtige Fragen ist auch die, woher die Hunde stammen. Der sehnliche Wunsch so vieler sorgt nämlich dafür, dass es kaum noch Welpen gibt.
Die, die es gibt sind nicht selten schnell hergestellt worden, um den Markt zu bedienen.
Mit etwas Pech überstürzt zusammengestellte Elternpaare oder mit Hündinnen gezüchtet, die eigentlich dringend noch ein Jahr Zuchtpause bräuchten, um sich von der letzten Geburt zu erholen.
Manch einer kauft einen Welpen bei findigen Privatpersonen, die ohne Sinn und Verstand irgendwelche Hunde kreuzen und die Welpen verkaufen, weil sie einen Markt wittern.
Selbst die importierten Tierschutz Hunde werden von gierigen Vermittlern benutzt, um unter dem Deckmantel der Rettung Hunde bewusst zu produzieren und Welpen nach Deutschland als angebliche Straßenhunde im großen Stil zu verkaufen.
Das muss nicht sein!
Natürlich gibt es auch verantwortungsbewusste Züchter, die sowieso genau jetzt Welpen geplant hatten und ihre neuen Besitzer ganz genau auswählen. Genauso wie es tolle Tierschutzorganisationen gibt, die auch in dieser Zeit nicht einfach alles herschiffen, was nicht bei drei auf dem Baum ist.
Die beiden voneinander zu unterscheiden ist nur schwer für manchen Laien.

Richtig blöd da stehen auch die Menschen, die sich jetzt einen Hund zulegen wollen, weil sie tatsächlich sowieso einen zu sich genommen hätten, ganz ohne Corona und Homeoffice.
Die immer schon Hunde hatten, deren alter Hund grade gestorben ist und die einfach nur tolle und verantwortungsvolle Besitzer wären.
Die werden mit ihrem Welpen angeschaut, wie die Bürokraft, die für die ganze Firma Klopapier einkaufen gehen soll und mit fünf Packungen an der Kasse vom Supermarkt steht.

Was uns das Ganze bringt können wir alle nur ahnen.
Hoffen wir, dass es für Hunde und Menschen gut ausgehen wird und das jeder, der heutzutage einen Hund sucht sich die Mühe macht genau zu prüfen, wo dieses Tier her kommt.

Ab sofort sind alle hier erhältlichen Vorträge und Webinar-Mitschnitte von der TÄK SH anerkannt! Das bedeutet, dass Du sie als zertifizierter Hundetrainer als Weiterbildungsnachweis einreichen darfst, um Deine behördliche Zertifizierung aufrecht zu erhalten. Als Zeitangabe zählt dabei jeweils die Vortragslänge (maximal 1,5 Stunden!). Ich freue mich sehr, dass die Vorträge damit offiziell als fachlich kompetente Weiterbildung angesehen und anerkannt sind. Schau doch mal im Shop, vielleicht findest Du auch noch ein Thema, das Dich interessiert.

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